Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal

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Schwarz oder weiß?Welche Seite wählst du in diesem Spiel…

The Scars Chronicles: Dorn der Finsternis

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»Und wenn es eine Sache gibt, die stärker als Liebe ist,…

Everless von Sara Holland

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Everless. Zeit der Liebe Stell dir vor, du lebst in einer…
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Tada! Zurück von der Buchmesse und voller Ideen…

…sobald mein Iphone wieder mit mir spricht, werde ich die (wenigen) Bilder, die ich gemacht habe (oder zu denen ich meine bessere Hälfte gezwungen habe ;)) online stellen =)

Bis dahin möchte ich euch aber ein kleines Schmackerl zugute kommen lassen: 2013 wird voll 😛

Ich habe mir fest vorgenommen, den März zum Monat der Triologien zu ernennen. Was heißt das?
Nun, im März werde ich euch den ganzen Monat lang Triologien vorstellen – sowohl deutsch- wie englischsprachige.
Festhalten, hier kommt der Zeitplan 😛 :
Den Anfang macht C.M.Singer mit „…und der Preis ist dein Leben“ : 1. – 3. März

dann folgt „Cassia & Ky“ von Ally Condie : 4. – 6. März

darauf folgt die „Zirkel“-Triologie aus Schweden : 7. – 9. März

dann folgt die „Liebe geht durch alle Zeiten“-Triologie von Kerstin Gier : 10. – 12. März

worauf ich die „Unearthly“– Triologie vorstelle : 13. – 15. März

dann folgt die „Ashes“– Triologie (auf Englisch) : 16. – 18. März

und dann gibt’s wieder eine englische Triologie: „Covenant“ : 19. – 21. März

aber keine Angst, danach gibt’s die „Amor“– Triologie auf Deutsch 😉 : 22. – 24. März

und je nachdem, ob bis dahin der 3. Teil der „Göttlich“– Triologie von Josephine Angelini rausgekommen ist (das Datum wechselt mir einfach zu oft), wird diese der krönende Abschluss =)

Gastrezension von Philipp Léon Mattes zu: Die Elfen von Bernhard Hennen

Nachdem sich Markus Heitz und Stan Nichols schon mit großem Erfolg der Zwerge und der Orks angenommen haben, widmen sich Bernhard Hennen und James Sullivan nun einer dritten Spezies, die nicht aus der Fantasy wegzudenken ist: den Elfen. Von allen Wesen, die herkömmliche Fantasywelten bevölkern, sind die Elfen die geheimnisvollsten und unnahbarsten. Sie scheinen dem Traum des Menschen nach ewiger Jugend und Schönheit entsprungen zu sein. Doch haftet ihnen auch ein Hauch von Tragik und Vergänglichkeit an.

Diese Elemente nutzen Hennen und Sullivan für ihren 900-Seiten-Schmöker Die Elfen, der den Leser unterhaltsam durch ein Universum bekannter Klischees und neuer Einfälle führt. Die Elfenwelt wird von einem Dämon bedroht. Die beiden Elfen Nuramon und Farodin, denen sich der Nordländer Mandred aus der Menschenwelt anschließt, ziehen gegen das Ungeheuer zu Felde. Doch vor allen Dingen suchen sie nach einem Weg, ihre gemeinsame Geliebte, die Zauberin Noroelle, zu befreien, die Opfer des Dämons geworden ist und auf ewig in eine triste Parallelwelt verbannt wurde. Verzweifelt stürzen sie sich ins Abenteuer und versuchen, sie zurückzuholen. Dabei wird so manches Geheimnis gelüftet, eine Schlacht geschlagen und das Schicksal der Elfenwelt besiegelt.

___

Für mich waren die Elfen immer das kitschigste aller Fantasyvölker. Als ich das Buch begann, hatte ich Angst, dass dieses Vorurteil bestätigt wird. Doch zum Glück, wurde ich eines besseren belehrt. Nicht, dass es keine kitschig-romantischen Stellen in dem Buch gibt. Aber bei über 900 Seiten, kann man diese schon verkraften. Im Gegenteil hatte ich manchmal den Eindruck, dass der Autor mit diesen Klischees spielt. So ruft z.B. ein Elfenoffizier vor der entscheidenden Schlacht seinen Männern zu, sie sollen sich ein Beispiel an dem tapferen und selbstlosen Einsatz der Blütenfeen nehmen.

Vor allem bei den Stellen, bei denen Nuramon und Farodin um ihre „Minneherrin“ freien, tritt Kitsch und Romantik, offen zu tage. 20 Jahre lang, versuchen die beiden schon, die Gunst von Noroelle für sich zu gewinnen. Was man davon halten soll, sei jedem selbst überlassen.

Übrigens wird Noroelle wirklich als Minneherrin bezeichnet, was zu dem Schreibstil von Hennen passt. Denn der ganze Roman ist in einer eher „altertümlichen“ Sprache geschrieben, an die man sich erst gewöhnen muss.

Abgesehen davon ist der Roman wirklich sehr gut gelungen! Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und machen in der ziemlich langen Geschichte einige Veränderungen durch. Mandred, der Mensch in der Gruppe, sorgt für den nötigen Humor. Zugleich ist er aber auch ein Mann, dem das Schicksal mehr als einmal übel mitspielt. Nuramon muss mit der Schande leben, zu oft wiedergeboren zu sein, was zeigt, dass er es nicht schafft, sein Lebensziel zu finden. In der elfischen Gesellschaft wird das als große Schwäche angesehen. Erst im Laufe der Abenteuer, die er mit seinen beiden Freunden erlebt, findet er Vertrauen in sich selbst. Farodin dagegen ist unter den Elfen bereits eine lebende Legende. Trotz der veralteten Traditionen, wie der mittelalterlichen Minne, oder der (fast) unumstößlichen Treue zur Königin, konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Abwechselnd wird aus der sicht von Farodin, Nuramon und Mandred erzählt, dadurch, dass die Charaktere sehr verschieden sind, wird ein Ereignis dadurch unterschiedlich beschrieben und bewertet.

Bernhard Hennen hat es geschafft, die Spannung in diesem dicken Buch nie abreißen zu lassen. Ein Abenteuer folgte auf das nächste, auch gibt es genügend Wendungen, so dass man nie wirklich sagen kann, wie es ausgeht.

Fazit: Meiner Meinung nach hätte das Buch durchaus länger sein können. Denn trotz aller Schwächen ist es ein wirklich sehr guter Roman, bei dem Spannung, Action aber auch Liebe und Romantik nicht zu kurz kommen.

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Gastrezension von Philipp Léon Mattes zu: Wolfgang Hohlbein: Anubis

VanAndt lebt in einer kleinen Stadt und unterrichtet dort an einer unbedeutenden Universität, obwohl er als bester seines Jahrgangs ausgezeichnete Zukunftsaussichten hatte. Sein eintöniges, sehr beschauliches Leben wird erst unterbrochen, als sein ehemaliger Kommilitone erscheint und ihn dazu überredet, an einer Ausgrabung teilzunehmen. Während dieser Grabung ereignen sich seltsame Todesfälle und Vorkommnisse die darin Gipfeln, dass ein ägyptischer Tempel gefunden wird. Doch damit ist es noch nicht genug. Hinter diesem befinden sich noch sehr viel ältere Monumente. Was genau die Forscher auf ihrer Grabung entdeckt haben, werde ich natürlich nicht verraten.

Allerdings gehört schon durchhalte Vermögen dazu, dieses Buch zu Ende zu lesen. Es ist schon wirklich traurig, wie die gute Grundidee und die fantastischen Bilder, die Hohlbein an manchen Stellen entstehen lässt, nicht genutzt werden um einen tollen Roman zu schreiben. Statt die Abenteuer während der Ausgrabung und der unterirdischen Entdeckungstour ausführlicher zu beschreiben, wird Seitenweise auf die Gefühle und Gedanken der Hauptfigur eingegangen.

Was mich am meisten gestört hat, war die Frau, bei der VanAndt zur Untermiete wohnte. Ohne wirklichen Grund und gegen jede Logik, taucht sie auf der Ausgrabungsstelle, am anderen Ende der USA auf. Sie sollte wohl die liebevolle mütterliche Figur darstellen, aber erscheint mit ihrer Fürsorge eher nervend und ist nicht vielschichtig gezeichnet. Wie die meisten anderen Charaktere, die ebenfalls eher oberflächlich gehalten werden.

Von dem schakalköpfigen Gott Anubis, nach dem das Buch benannt ist, sieht und hört man eigentlich nie etwas. Es tauchen zwar Hundeköpfige Wesen auf, die mich eher an Werwölfe erinnerten, und die mächtigen Wesen dienen, aber das war es schon.

Mit diesen Hundeköpfigen Wesen versuchte Hohlbein wohl, einen Horrorroman zu schreiben, was an manchen Stellen deutlich wird, z.B. als die Charaktere nachts auf diese treffen und von ihnen angegriffen werden. Aber auch diese Idee wird nicht durchgezogen, sondern nur manchmal aufgegriffen.

Gerade am Anfang des Buches zweifelte ich an Hohlbein, als der Hund der Vermieterin dem Kommilitonen VanAndts an das Bein pinkelt und die Kekse, welche die Hauptfigur aß, sich in seltsam-schmierige Masse verwandelten. Wie und warum das alles passierte wird im Buch nie erklärt.

Fazit: An manchen Stellen habe ich das Buch wirklich verschlungen. Der Rest des Buches ist ziemlich langatmig geschrieben und viele Fragen, die sich während dem Lesen stellen, werden nicht beantwortet.

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