Cursed – Eine Vampirin, eine Jägerin und ein Fluch, der sie auf ewig bindet

Das Cover hat mich als erstes fasziniert – und dann auch noch eine Vampirgeschichte? An einer Schule? Vampire Academy, ick hör dir trapsen (oder so).

📗Rebecca ist ein unglaublich großartiger Charakter. Ich wäre gerne ihre Freundin … zumindest wirklich ungern ihre Feindin 😀

📗Die Welt rund um die Vampire: durchdacht, logisch, hierarchisch. Man merkt, hier wurde viel Zeit und Hirnschmalz in das World Building gesteckt. Natürlich spielt es in England, doch es hätte mich gewundert, wenn eine Autorin aus dem englischsprachigen Raum auf einmal die schwäbische Alb als Spielort nehmen würde (ich würd mich nicht beschweren).

📗Moderner Sprachduktus, wortgewaltige Bilder, wenig Schnörkelei – ich war direkt in der Welt und es las sich einfach dahin. Kein Stolpern über Ausdrücke, keine Neuverbauung geflügelter Worte (pls stahp dis, dear Autor:innen). Ja, bei „schauen“ im Erzähltext schauderts mich, aber bei einer Ich-Erzählung juckts mich dann doch weniger.

📗Hier ist enemies to lovers absolut Programm und das sehr, sehr deutlich. Ich hab das Ende nicht kommen sehen, den wahren Bösewicht, auch wenn ich zumindest bei einer Spielfigur sicher war, dass die das blizzard’sche morally grey besitzt.

Fazit: Ich will wissen, wie’s weitergeht. Ich will wissen, ob Rebecca Kerle kastriert und Vampiren die Zähne zieht. Und ich will wissen, ob sie ihre Eltern rächen kann und ihr Happy End findet. Bestenfalls nicht untot 😀

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