Was mit Rose geschah

/
Kurzbeschreibung: Privatdetektiv Ray soll eine verschwundene…

Gilde der Jäger: Engelsblut

/
Kurzbeschreibung: Vampirjägerin Elena Deveraux und ihr Geliebter,…

Unsterblich – das Tor der Dämmerung

/
Kurzbeschreibung: Nur sie kann die Menschheit retten Unsere…
Pure Pens

Enter some description content for title 1 here

Cult Pens

Enter some description content for title 2 here

Stilo e Stile

Enter some description content for title 3 here

Pure Pens
Cult Pens

Enter some description content for title 2 here

Stilo e Stile

Enter some description content for title 3 here

Ferris Wheel Press

MIt "Mischu" gibts Rabatt!

Pure Pens
Cult Pens

Enter some description content for title 2 here

Stilo e Stile

Enter some description content for title 3 here

Amazon

MIt "Mischu" gibts Rabatt!

Pure Pens
Cult Pens

Enter some description content for title 2 here

Stilo e Stile

Enter some description content for title 3 here

Amazon
Pure Pens
Cult Pens

Enter some description content for title 2 here

Stilo e Stile

Enter some description content for title 3 here

Amazon

Gastrezension von Philipp Léon Mattes zu: Die Elfen von Bernhard Hennen

Nachdem sich Markus Heitz und Stan Nichols schon mit großem Erfolg der Zwerge und der Orks angenommen haben, widmen sich Bernhard Hennen und James Sullivan nun einer dritten Spezies, die nicht aus der Fantasy wegzudenken ist: den Elfen. Von allen Wesen, die herkömmliche Fantasywelten bevölkern, sind die Elfen die geheimnisvollsten und unnahbarsten. Sie scheinen dem Traum des Menschen nach ewiger Jugend und Schönheit entsprungen zu sein. Doch haftet ihnen auch ein Hauch von Tragik und Vergänglichkeit an.

Diese Elemente nutzen Hennen und Sullivan für ihren 900-Seiten-Schmöker Die Elfen, der den Leser unterhaltsam durch ein Universum bekannter Klischees und neuer Einfälle führt. Die Elfenwelt wird von einem Dämon bedroht. Die beiden Elfen Nuramon und Farodin, denen sich der Nordländer Mandred aus der Menschenwelt anschließt, ziehen gegen das Ungeheuer zu Felde. Doch vor allen Dingen suchen sie nach einem Weg, ihre gemeinsame Geliebte, die Zauberin Noroelle, zu befreien, die Opfer des Dämons geworden ist und auf ewig in eine triste Parallelwelt verbannt wurde. Verzweifelt stürzen sie sich ins Abenteuer und versuchen, sie zurückzuholen. Dabei wird so manches Geheimnis gelüftet, eine Schlacht geschlagen und das Schicksal der Elfenwelt besiegelt.

___

Für mich waren die Elfen immer das kitschigste aller Fantasyvölker. Als ich das Buch begann, hatte ich Angst, dass dieses Vorurteil bestätigt wird. Doch zum Glück, wurde ich eines besseren belehrt. Nicht, dass es keine kitschig-romantischen Stellen in dem Buch gibt. Aber bei über 900 Seiten, kann man diese schon verkraften. Im Gegenteil hatte ich manchmal den Eindruck, dass der Autor mit diesen Klischees spielt. So ruft z.B. ein Elfenoffizier vor der entscheidenden Schlacht seinen Männern zu, sie sollen sich ein Beispiel an dem tapferen und selbstlosen Einsatz der Blütenfeen nehmen.

Vor allem bei den Stellen, bei denen Nuramon und Farodin um ihre „Minneherrin“ freien, tritt Kitsch und Romantik, offen zu tage. 20 Jahre lang, versuchen die beiden schon, die Gunst von Noroelle für sich zu gewinnen. Was man davon halten soll, sei jedem selbst überlassen.

Übrigens wird Noroelle wirklich als Minneherrin bezeichnet, was zu dem Schreibstil von Hennen passt. Denn der ganze Roman ist in einer eher „altertümlichen“ Sprache geschrieben, an die man sich erst gewöhnen muss.

Abgesehen davon ist der Roman wirklich sehr gut gelungen! Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und machen in der ziemlich langen Geschichte einige Veränderungen durch. Mandred, der Mensch in der Gruppe, sorgt für den nötigen Humor. Zugleich ist er aber auch ein Mann, dem das Schicksal mehr als einmal übel mitspielt. Nuramon muss mit der Schande leben, zu oft wiedergeboren zu sein, was zeigt, dass er es nicht schafft, sein Lebensziel zu finden. In der elfischen Gesellschaft wird das als große Schwäche angesehen. Erst im Laufe der Abenteuer, die er mit seinen beiden Freunden erlebt, findet er Vertrauen in sich selbst. Farodin dagegen ist unter den Elfen bereits eine lebende Legende. Trotz der veralteten Traditionen, wie der mittelalterlichen Minne, oder der (fast) unumstößlichen Treue zur Königin, konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Abwechselnd wird aus der sicht von Farodin, Nuramon und Mandred erzählt, dadurch, dass die Charaktere sehr verschieden sind, wird ein Ereignis dadurch unterschiedlich beschrieben und bewertet.

Bernhard Hennen hat es geschafft, die Spannung in diesem dicken Buch nie abreißen zu lassen. Ein Abenteuer folgte auf das nächste, auch gibt es genügend Wendungen, so dass man nie wirklich sagen kann, wie es ausgeht.

Fazit: Meiner Meinung nach hätte das Buch durchaus länger sein können. Denn trotz aller Schwächen ist es ein wirklich sehr guter Roman, bei dem Spannung, Action aber auch Liebe und Romantik nicht zu kurz kommen.

zu kaufen auf amazon.de

Gastrezension von Philipp Léon Mattes zu: Wolfgang Hohlbein: Anubis

VanAndt lebt in einer kleinen Stadt und unterrichtet dort an einer unbedeutenden Universität, obwohl er als bester seines Jahrgangs ausgezeichnete Zukunftsaussichten hatte. Sein eintöniges, sehr beschauliches Leben wird erst unterbrochen, als sein ehemaliger Kommilitone erscheint und ihn dazu überredet, an einer Ausgrabung teilzunehmen. Während dieser Grabung ereignen sich seltsame Todesfälle und Vorkommnisse die darin Gipfeln, dass ein ägyptischer Tempel gefunden wird. Doch damit ist es noch nicht genug. Hinter diesem befinden sich noch sehr viel ältere Monumente. Was genau die Forscher auf ihrer Grabung entdeckt haben, werde ich natürlich nicht verraten.

Allerdings gehört schon durchhalte Vermögen dazu, dieses Buch zu Ende zu lesen. Es ist schon wirklich traurig, wie die gute Grundidee und die fantastischen Bilder, die Hohlbein an manchen Stellen entstehen lässt, nicht genutzt werden um einen tollen Roman zu schreiben. Statt die Abenteuer während der Ausgrabung und der unterirdischen Entdeckungstour ausführlicher zu beschreiben, wird Seitenweise auf die Gefühle und Gedanken der Hauptfigur eingegangen.

Was mich am meisten gestört hat, war die Frau, bei der VanAndt zur Untermiete wohnte. Ohne wirklichen Grund und gegen jede Logik, taucht sie auf der Ausgrabungsstelle, am anderen Ende der USA auf. Sie sollte wohl die liebevolle mütterliche Figur darstellen, aber erscheint mit ihrer Fürsorge eher nervend und ist nicht vielschichtig gezeichnet. Wie die meisten anderen Charaktere, die ebenfalls eher oberflächlich gehalten werden.

Von dem schakalköpfigen Gott Anubis, nach dem das Buch benannt ist, sieht und hört man eigentlich nie etwas. Es tauchen zwar Hundeköpfige Wesen auf, die mich eher an Werwölfe erinnerten, und die mächtigen Wesen dienen, aber das war es schon.

Mit diesen Hundeköpfigen Wesen versuchte Hohlbein wohl, einen Horrorroman zu schreiben, was an manchen Stellen deutlich wird, z.B. als die Charaktere nachts auf diese treffen und von ihnen angegriffen werden. Aber auch diese Idee wird nicht durchgezogen, sondern nur manchmal aufgegriffen.

Gerade am Anfang des Buches zweifelte ich an Hohlbein, als der Hund der Vermieterin dem Kommilitonen VanAndts an das Bein pinkelt und die Kekse, welche die Hauptfigur aß, sich in seltsam-schmierige Masse verwandelten. Wie und warum das alles passierte wird im Buch nie erklärt.

Fazit: An manchen Stellen habe ich das Buch wirklich verschlungen. Der Rest des Buches ist ziemlich langatmig geschrieben und viele Fragen, die sich während dem Lesen stellen, werden nicht beantwortet.

zu kaufen auf amazon.de

Gastrezension von Philipp Léon Mattes zu: Die Sturmkönige: Dschinnland

Die etwas andere Fantasy

Im 8. jahrhundert wurde ein grossteil der bekannte Welt von den Dschinnen erobert. Die ganze Welt? Nein, ohne offensichtlichen Grund verschonten diese grausamen Wesen die Stadt Samarkand. In dieser Stadt, die von der Außenwelt abgeschlossen ist, lebt der beste Teppichflieger, Tarik. Nach dem Verlust seiner Geliebten verbringt er sein Leben mit dem Versaufen des Gewinns, den er bei illegalen Teppichrennen bekommt. Bis er schließlich auf eine geheimnisvolle Frau trifft, die ihn bittet, sie nach Bagdad zu bringen. Quer durch das tödliche Dschinnland. Als er ablehnt, überredet sie seinen Bruder für diese Reise und Tarik sieht sich gezwungen, den beiden zu folgen und sie vor den Gefahren der Wüste zu schützen.

In diesem Fantasyroman ersetzt Kai Mayer das Stammpersonal der Fantasyliteratur, also Elfen, Zwerge und Orks, durch die Geschöpfe aus 1001 Nacht. Dschinne, fliegende Teppiche, Elfenbeinpferde und Tornadoreiter, die Sturmkönige, bevölkern hier die Welt. Wobei es dem Autor gelingt, diese für Romane recht neuen Wesen glaubhaft zu gestalten. Was mir positiv auffiel, denn bevor ich mit dem Buch begann, hatte ich nur Disneys Aladin im Kopf und konnte mir nicht wirklich vorstellen, was dieser Roman bieten würde. Aber mit dem Kinder film hat diese Geschichte nichts am Hut. Die Dschinne lernte ich hier als grausame Wesen kennen und erfuhr, wie kompliziert das Teppichfliegen wirklich ist. Dass hinter allem mehr stecken könnte, als es am Anfang scheint, verspricht die Gestalt des Narbennarren, von dem ich an dieser Stelle nichts verraten werde.

Die Protagonisten sind vielschichtig und verfolgen jeweils eigene Pläne. Tarik, der seine Schuldgefühle im Alkohol ertränkt, ist ein klassischer Antiheld. Wobei seine gewaltbereite Ader sicher nicht jedermanns Geschmack ist.

Wie sollte es auch anders sein, verliebt sich Tarik in Sabatea, die selbstbewusst ihren Weg geht und genau weiß, was sie will, wobei ihr jedes Mittel recht zu sein scheint. Doch eine kitschige Liebesgeschichte kommt bei der Verfolgungsjagd nicht zu Stande, stattdessen kurzweilige Streitereien zwischen Tarik und Sabatea.

Fazit:

Ein spannender Roman, mit überzeugenden Charakteren und vielen neuen Ideen. Auf die folgenden Bücher Wunschkrieg und Glutsand kann man gespannt sein.

zu kaufen

Vielen Dank für diese Rezension =)