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Desmond und Yang – Herzfeuer
Fünf Leben soll er retten! Diesen Liebesbeweis muss der junge Arzt Desmond seiner Freundin Min erbringen. Nur dann folgt sie ihm von Singapur nach London. Doch das ist gar nicht so einfach, denn in seiner heruntergekommenen Praxis hat Desmond es nicht gerade mit dramatischen Krankheiten zu tun. Sein merkwürdiger Nachbar, der chinesische Heilmediziner Yang, sieht das ganz anders. Er weiß, dass nicht jeder nach Heilung sucht, und erkennt das Herzfeuer sofort. Desmond hält den alten Yang zunächst für durchgeknallt. Aber als sein Patient plötzlich spurlos verschwindet, kann Desmond seine Liebe endlich unter Beweis stellen. East meets West – ein ungewöhnliches Ermittlerteam!
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Der Klappentext klang vielversprechend. Das wars dann aber auch schon. Der Einstieg erinnerte stark an ER, war zwar interessant, aber leider wirds dann schnell seltsam. Nicht unterhaltsam seltsam, sondern seltsam seltsam.
Was für ein Arzt Desmond ist, wird irgendwie nie wirklich geklärt. Ist er ein Arzt für sozial Schwache oder Obdachlose oder was? Man erfährt, dass er seine eigene Praxis hat, man erfährt, was für Patienten er hat – eine bunte Mischung aus Obdachlosen und sozial Schwachen, aber auch Mittelschichtlern. So ganz hab ich da nicht durchgeblickt.
Auch Desmond war für mich ein seltsamer Charakter. MIt seiner Eifersucht erinnert er mich an Othello, der mit seiner Eifersucht auch stellenweise zu weit gegangen ist. Leider war das auch das einzige wirklich spannende an Desmond, denn an sich ist er ein flacher, leicht langweiliger Charakter. Unverständlich ist auch, dass er von seiner eigenen Praxis enttäuscht ist, aber dennoch alles daran setzt, sie zu halten. Warum? Nur wegen diesem Pakt mit seiner Freundin, die meiner Meinung nach, auch gut aus der Geschichte gestrichen werden hätte können.
Auch bei den Patienten hätte man etwas mehr ins Detail und diese stärker einbauen können, so wirken sie lieblos einfach reingeschrieben und einfach nur da, damit sie da sind. Nur Yang reißt das Ganze wieder herum, denn er ist definitiv die interessanteste Person der ganzen Geschichte. Er ist sympathisch, verschroben und ein typischer Heilkundiger, wie man sich die chinesichen Naturheilkundler eben vorstellt.
Min hingegen, also Desmons Freundin, ist einfach nur unsympathisch. Vom ersten Augenblick an ist sie unsympathisch, wirkt fehl am Platz und ebenfalls nur reingeschrieben, damit es die Mainstream-Liebesgeschichte gibt. Sie ist Desmonds Fluch und Desmond ist ein Weichei. Jemanden wie Carl hätte ich allerdings gerne im echten Leben 😀
Nun, zurück zur Story, genug von den Personen. Bei 72% der Geschichte wusste ich immer noch nicht, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln sollte – der Klappentext hat sich leider bis dato noch nicht bewahrheitet. Erst Grimson reißt das Ruder wieder herum, sein Auftritt ist der Höhepunkt und endlich kommt so etwas wie Spannung auf. Und schlussendlich kommt der Klappentext zum Greifen und bewahrheitet sich – zumindest im Ansatz.
Fazit:
SPannung taucht irgendwie nicht richtig auf, und wenn, dann wird sie eigentlich recht schnell wieder zerstört. Anfangs ist es wie eine schlechte Kopie von ER. Desmond und MIn sind unglaublich eindimensional, Yang und Carl die einzig wirklich greifbaren Charaktere. Wirklich packen konnt mich die Story nicht, irgendwie war ich enttäuscht, denn vom Klappentext her hab ich mir wirklich eine spannende Suche nach einem Patienten erhofft mit einem Touch Liebesgeschichte, die glaubwürdig und nicht gezwungen wirkt. Alles in allem ist es eine nette Idee mit schlechter Umsetzung, die einiges an Überarbeitung nötig gehabt hätte. Schade. Es wurde eindeutig sehr viel Potential verschenkt.
Idee: 4 Sterne
Stil: 3 Sterne
Umsetzung: 1 Stern
Gesamt: 2,5 -> 3 Sterne
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Buchdaten
- Format: Kindle Edition
- Dateigröße: 352 KB
- Seitenzahl der Print-Ausgabe: 95 Seiten
- Verlag: Instant Books (5. September 2013)
- Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
- Sprache: Deutsch
- ASIN: B00ENEG5W6
- zu kaufen hier
The Hunter – Sequel: der schwarze Dämon
Der Sequel leitet die 2. Staffel der actiongeladenen Mystery-Thriller Reihe ein.
In den Karpaten, 65 v. Chr. beschwört ein alter Magier einen Dämon herauf, um seine Frau aus dem Totenreich zurückzuholen. Was Rigo damit in unsere Welt geholt hat, ahnt er nicht. Und was Medina mit ihm zu tun hat und wie ihr Schicksal mit ihm verknüpft ist, erfahren die Leser der 2. Staffel in zehn spannenden Einzelepisoden.
Start der Staffel beginnt mit dem Sequel im Dezember 2013. Im Frühjahr erscheint die erste Episode.
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Endlich geht es weiter! Der Prolog des Seuqles ist düster, spannend, leider stellenweise auch etwas langatmig 😉 aber das macht nichts, manchmal muss man eben etwas weiter ausholen, damit auch nichts vergessen wird. Einige Kritikpunkte sind trotzdem vorhanden, sind aber auch eher subjektiv. Mir waren einige Szenen zu langatmig, stellenweise hat der Horror gefehlt, den ich von Katjas Hunter-Reihe gewohnt bin, und manchmal las es sich etwas hölzern – aber das liegt einfach daran, dass ich noch auf die erste Staffel eingestellt war, in der es Schlag auf Schlag kam, eine Actionszene die andere jagte und der Sequel einfach andere Töne anschlägt. Allerdings ändert sich das im Laufe des Prologs und Katja läuft wieder zur Höchstform auf. Alles, was nach der Beschwörung kommt, haut einen von den Socken. Die Intensität der Gefühle, der Situation – wahnsinnig gut! Sehr, sehr guter Prolog.
Auch in den weiteren Kapiteln geht es super weiter, wenn auch stellenweise detaillarm 😉 manchmal hätte ich mir dann doch etwas mehr Infomationen gewünscht. Im zweiten Kapitel ist nicht immer ersichtlich, wer spricht, das ist der eiznige, wirkliche Schwachpunkt, der mir wirklich ins Auge sticht.
Ansonsten gibts an diesem Sequel echt wenig zu meckern 😀 die Szene in den Gefängnissen greift wunderbar eine Folge aus Staffel 1 auf und offene Fragen werden geklärt. Nicht alle, seblstverständlich, denn es bleibt offen, was mit Samara passiert und der Dämonin Juna.
Fazit:
Alles in allem ist der Sequel super – mit kleinen Schwächen, aber zeigt mir mal ein Buch, das keine hat 😉 Katja macht aber mit ihrem Sequel Lust auf mehr. Lust auf die zweite Staffel und steigert sich sogar noch zur ersten Staffel.
Story: 5 Sterne
Umsetzung: 4,5 Sterne
Stil: 5 Sterne
Gesamt: 5 Sterne
Klare Kaufempfehlung 😉
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Buchdaten:
- Taschenbuch: 88 Seiten
- Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (1. Dezember 2013)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 149475942X
- ISBN-13: 978-1494759421
- zu kaufen hier
Leipziger Buchmesse 2014 und „Das Mädchen mit der Tasche“ (kleines Wörtchen zum Anfang)
Einige dürften es vielleicht schon mitbekommen haben – meinereiner war in Leipzig zur Buchmesse. Der Messebericht muss allerdings immer noch auf sich warten lassen, so viel sei vorweg schon mal gesagt.
Hier und jetzt möchte ich eine riesen Ankündigung machen, die schon auf Facebook ihre Runde macht (oder machte) und die mir auf der LBM14 den Spitznamen „Das Mädchen mit der Tasche“ (oder bei einigen Verlagen „Das Mädchen mit den Sachen im Gesicht“) einbrachte.
Worum geht es? Ich habe eine schöne, im Retrodesign gestaltete Tasche von jedem Autor, der mir über den Weg lief unterschreiben lassen. Diese Tasche wird versteigert und der ersteigerte Wert wird an die Stiftung Lesen gespendet. Allerdings kam die Aktion so gut an, dass es nicht nur bei dieser Tasche bleiben wird. Den Verlagen blieb diese Aktion und Autogrammjagd nicht verborgen und viele haben Bücher gespendet (oder spenden noch Bücher). Ebenso KDP und CreateSpace – die Unternehmen von Amazon, die einigen von uns das Autorendasein erst ermöglicht haben- haben sich beteiligt.
Und nun seid ihr gefragt. In den nächsten zwei Wochen werde ich, wenn alles da ist, die Versteigerung bei ebay online stellen. Ich hoffe, ihr seid gespannt darauf und macht mit. Es lohnt sich 😉 nicht nur, weil es eine wirklich einzigartige Tasche ist, die es so nie wieder geben wird (ich mein, außer jemand schafft es, sie zu replikieren), sondern auch weil ein Haufen Giveaways und Bücher dabei sein. Signierte Poster, Autogrammkarten, Tee, Leseproben, Bücher, Buttons – es ist für jeden etwas dabei.

















