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Heftromane schreiben und veröffentlichen
LBM17 und „Das Mädchen mit der Tasche“
Wie schon angekündigt, habe ich mal wieder etwas geplant. Dieses Mal allerdings keine Unterschriftenaktion mit Buchsammlung, damit mein Postbote mich nicht noch mehr hasst, als er es eh schon tut 😀
Nein, dieses Mal bringe ich euch etwas mit, was ihr auf eine Reise schicken müsst, oder sollt. Drei Reisetagebücher, in der jeder ein Erlebnis reinschreiben soll, um es dann dem nächsten weiterzugeben – ich wollte das letztes Jahr schon machen, habe aber aus privaten Gründen die LBM gemieden. Und ich habe etwas bei mir, was für einen guten Zweck versteigert wird. Ein kleines Büchelein, in das jeder, der mir über den Weg läuft und meine Aufmerksamkeit auf sich zieht, hineinschreiben soll, was ihn antreibt, wenns mit Anlauf und Schwung mal so richtig scheiße läuft. Getreu dem Motto, wenn das Leben dir Zitronen gibt, frag nach Tequila.

Auf dem Bild seht ihr das kleine Motivationsbuch (rotes Lederdingens), Walerie, Walter und Walthraud, die Resietagebücher – und die kleine Mischief 😛
Ich bin wirklich gespannt, wer alles mitmachen wird; wie weit die Reisetagebücher kommen und ob das kleine Motivationsbüchlein am Sonntag voll sein wird 😀
Vorbestellbar, Goodies – die große Frage nach dem Sinn und Zweck
So, lange nichts von mir gehört (höhö, 2016 all over again), und jetzt, passend zur LBM gibt es meinen Ausflug in das emotionale Genre (ja, mal was anderes als meine comfort zone SciFi und Fantasy) nun zum Vorbestellen. (hier drauf klickern und so)
Ob das was bringt, ob das was kann – wir werden sehen. Ich mein, ich hab extra einen Zeitpunkt gewählt, an dem auch das Lektorat durch sein müsste (ja, kann ja immer was dazwischen kommen. Weltuntergang oder so was). Ich bin mir nicht sicher, ob mir der Ausflug gelungen ist – meine eigene Mutter und der Kerl, der ab und an in meiner Wohnung rumpupst und rumspringt, meinen beide, dass das Ende ein Arschloch sei und ich fies (SCHBOILERALARM und so), aber ich finde es eigentlich gar nicht mal so schlecht. Kein klassischer Liebesroman – aber das hat ja auch keiner von mir erwartet, hoffe ich 😀
Aber weiter im Text. Zur LBM habe ich mal wieder Goodies dabei. Oder hoffe, welche dabei zu haben, je nachdem, wann sie geliefert werden (rechtzeitig, i guess). Ich werde sowieso mit einer neuen Aktion quer über die komplette Messe hüpfen (dazu später mehr, denn ich hab mal wieder was total Verrücktes geplant; keine Tasche und kein Bücherpaket, wenn ich das nochmal mach, prügelt mich mein Postbote, wenn ich ihn zwing, das abzuholen). Wer mich sieht, darf in meine Wundertüte greifen und sich was rausholen 😉 ich freu mich schon richtig drauf 😀 vor allem all die Leute wiederzusehen 🙂 das wird sowieso das Schönste
Ein Einhorn für alle Fälle
Es ist aus. Aus und vorbei. Das teilt Freund Paul, jetzt Ex-Freund, Studentin Rabbit nach zwei Jahren Beziehung über Facebook mit. 48 Freunden gefällt das. Um diesen Schock zu verkraften und Paul eifersüchtig zu machen, zieht Rabbit in eine WG mit dem Computerexperten Dirk. Der neue Mitbewohner entpuppt sich jedoch als übergewichtiger Nerd, der echte Menschen ebenso sehr fürchtet wie Keime. Kurz gesagt, kein Mann, der Selfie-tauglich ist. Andere Pläne müssen her. Wozu gibt es Facebook, Twitter und YouTube? Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, den Exfreund auf sich aufmerksam zu machen, oder? Zur Not kann man immer noch Katzenbilder posten. Die liebt nun wirklich jeder!
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Okay, ich geb’s ja zu. So sehr ich auch ein Fan von abstrakter, durchgeknallter Fantasy und SciFi bin – ich kann bei humorvollen Büchern (sei es Chlicklit oder einfach nur „luuuuuuschdig“) nicht nein sagen. Und als ich gesehen habe, dass Caroline ein neues Buch geschrieben hat – MIT EINEM EINHORN -, musste ich es haben. Unbedingt.
Und nachdem ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen habe, kaum, dass es auf meinem Kindle erschienen war, muss ich sagen: es hat sich gelohnt.
Rabbit und Dirk – ich konnte sie direkt vor mir sehen (zumal ich als WoW-Gamer ja auch die Flucht ins Virtuelle nachvollziehen kann). Paul hat mich an meinen Ex erinnert (ja, du bist gemeint, du kleiner „Ich kann meine Hose nicht oben behalten!“-Mistkerl!) und die Peinlichkeitsanfälle … well, jeder kennt das.
Und erst Rabbits Mutter 😀 ich hab so oft geschmunzelt und gelacht, weil meine Mutter, wäre sie technikaffiner, wohl nicht besser wäre.
Der Schreibstil von Caroline ist locker, flockig, man kann ihren Roman sehr zügig durchlesen. Er macht Spaß, der Survival-Guide erklärt einiges, wenn man sich nicht so social medial-mäßig auskennt, und ich muss sagen, ich hab mich dabei ertappt, wie ich dieses Video aus der Klausur gegooglt habe 😀
Als großer Fan von Sarkasmus und bissigem Humor kam ich definitiv auf meine Kosten und ich würde wahnsinnig gern in diese WG einziehen, das muss ich ja schon sagen.
Fazit:
Alles in allem, (ich weiß, ich hab nicht viel gesagt, aber hey, ich war um 4:47 Uhr mit lesen fertig und mein Kopf ist noch maximal matschig), ist dieses Buch definitiv ein Must-Read. Es ist nicht kitschig, wie man vielleicht glauben könnte (wer hier einen klassischen Liebesroman erwartet, darf sich gerne nach etwas anderem umsehen, denn das hier ist KEIN Liebesroman), es ist nicht überzogen, es ist perfekt. Sarkasmus, Selbstironie der Protagonisten und die Tatsache, dass man sich perfekt in Rabbits Situationen reindenken kann, machen diesen Roman zu einem absoluten Highlight. Aus meiner sehr begeisterten Sicht gibt es nichts, was ich kritisieren kann und würde – abgesehen vom fehlenden Link des Videos 😀














