Blogtour „Kuss der Wölfin“ Tag 3

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Die Gegenwart gehört den Lebenden. Die Zukunft ist unser Ziel.…

Das Buch der Schatten: Schwarze Seelen

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Kurzbeschreibung: Als Morgan von einer prophetischen Vision…

Das Buch der Schatten: Böse Mächte

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Kurzbeschreibung: Morgan fühlt sich immer mehr zu Hunter hingezogen,…
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Zuckerschock im Hexenhaus

Wie reagiert Gretel, wenn sich Hänsel in die Hexe verliebt?
Eine herzerwärmende Liebesgeschichte über die Macht von Wünschen, Mut und große Veränderungen.

Greg hat bei der Arbeit an seiner Karriere keine Zeit für die Liebe und sieht in anderen Menschen nur potentielle Kunden. Als der erfolgsverwöhnte Marketingstratege in seine Heimatstadt zurückkehrt, um seiner Schwester Hanna bei der Rettung der elterlichen Bäckerei zu helfen, erwartet ihn jedoch eine böse Überraschung:
Die Bio-Bäckerei hat mit unerwartet heftiger Konkurrenz zu kämpfen.
Die „Tortenhexe“ verzaubert ihre Kundschaft mit süßen Träumen, gegen die sich Hannas ökologisch korrekte Dinkel-Muffins selbst mit Gregs flotten Verkaufssprüchen schwer tun.
Da das nicht mit rechten Dingen zugehen kann, beschließt Greg, Ginger, die Inhaberin der Tortenhexe, genauer unter die Lupe zu nehmen – und verliert prompt sein Herz an sie und ihren tollpatschigen Wolfshund.
So findet sich Greg plötzlich zwischen den Fronten einer ausgewachsenen Tortenschlacht wieder, bei der weder Hanna noch Ginger mit fairen Mitteln kämpfen und schon bald wortwörtlich die Funken fliegen.
Doch wann, wenn nicht zu Weihnachten, wäre die Gelegenheit für ein kleines bisschen Magie günstiger?

Ich liebe Kay Noa. Sie ist eine tolle Frau und ich bin wirklich, wirklich froh, sie persönlich kennen gelernt zu haben 🙂 (so viel vorweg)

Dass sie Märchenadaptionen schreibt, war mir bekannt, ich mag nur relativ wenig Märchen und Hänsel und Gretel gehört zu einem meiner Lieblinge. Abgesehen back ich gern, daher – tada 😀

Kays neustes Werk ist eine kleine, nette Geschichte. Sprachlich absolut top und ich habs quasi in einem Rutsch durchgelesen. Auch die Lösung mit der Hexe war sehr kreativ (leider auch ein wenig vorhersehbar) und die Schattenwelt hat mir gut gefallen (inkl. Bezug zu aktuellen Gesellschafsthemen). Die Hauptfiguren sind herzallerliebst (ich will auch einen Hund wie Troll!)

Mein einziger Kritikpunkt: es geht manchmal einfach zu schnell, worunter die Glaubwürdigkeit leidet. Das ist ein wenig schade, aber durch das hohe Lesevergnügen, weil Humor, sprachliche Eloquenz und Stimmigkeit in Sachen Setting und Figurenfacetten, wird das durchaus ausgeglichen.

Fazit:

Beste Unterhaltung trotz kleiner Schwächen. Die Schwächen sind aber Meckern auf sehr hohem Nivea (ja, Absicht), weshalb ich keinen Stern abziehe.Für leichte, süße Unterhaltung für Zwischendurch, um Abzuschalten und dem Alltag zu entfliehen absolut top.

Wenn beim nächsten Mal mehr Tiefe bei den Konflikten berücksichtig wird und auch bei der Auflösung, dann gibt’s 6 von 5 Sternen 😉

Belle et la magie

In einem magischen Dorf in den Tiefen eines von der Außenwelt abgeschotteten Waldes zu leben, ist auch dann nicht leicht, wenn man eine Junghexe ist und sich an jeden Ort der Welt katapultieren kann. Besonders schwer ist es aber, wenn man die Tochter der Hexenkönigin ist und für jeden fehlgeschlagenen Zauber geradestehen muss. Zumindest empfindet das die 17-jährige Belle Monvision so, als sie auf einer Pariser Studentenparty den gut aussehenden, aber viel zu arroganten Gaston in eine Kröte zu verwandeln versucht und ihn als Entschädigung zu sich ins Dorf einladen muss. Was sie aber nicht weiß, ist, dass Gaston nur auf diese Einladung gewartet hat…

Zu meinem Glück waren beide Bände in einem – ich hasse es, auf die Fortsetzung zu warten (tu es aber, ich mein, MAN MUSS EINE SERIE BEENDEN!!!!ELF). Serien sollten auch vom Leser beendet und nur im Notfall abgebrochen werden. Find ich. Unabhängig davon, dass ich auch welche schreibe.

Gut, weiter im Text.

Belle ist eine typische Teenager-Romantasy, wenn auch gleich mit einer erfrischend neuen Idee. Hexen, Wicca, enchanted Forrest, Zauberer.

Es gibt das Teenagerdrama, es gibt Rassenfeindlichkeit, es gibt gruselige Mütter und gruselige beste Freunde – ich hatte wirklich Spaß beim Lesen 😀

Sprachlich ist es wirklich gut – richtig gut. Kaum bis keine Fehler, nichts, bei dem mein innerer Lektor schreien wollte. Gute Arbeit, muss man sagen.

Die Charaktere sind facettenreich, glaubhaft und überraschend. In Teil 1 sehr humoristisch und erfrischend anders; im zweiten Zeil wars dann aber bisserl schwächer, auch wenn die Wendungen richtig gut waren! Hut ab! Aber Gaston war … stellenweise sehr unglaubwürdig bis nervig bis „Alter, ich will dir die Nase brechen“. Ihn hätte man im zweiten Teil besser ausarbeiten können.

Ansonsten bleibt mir nur noch das Fazi (mehr kann ich von meinem handschriftlichen Gekritzel eh nicht lesen):

Pinky ist das sbolute Highlight und insgesamt kann ich nur eine Empfehlung aussprechen.

Game of Flames / Empire of Flames – Nina MacKay

Die Zwillinge Pandora und Aspyn haben es als Nachkommen einer der letzten acht Phönixfamilien der Welt nicht gerade leicht. Vor allem diese ständige spontane Selbstentzündung droht ihre flammende Identität an der Highschool zu entlarven. Und dass sich Pandora bei der Krönung des Phönix-Oberhauptes ausgerechnet in den umwerfenden, jungen Thronerben verliebt, macht ihr Leben auch nicht gerade weniger kompliziert. Denn die anderen sieben Familien zweifeln nicht nur an Daryans Recht auf den Phönixthron, die Schwestern sind bereits den mächtigsten Phönixmännern zweier anderer Clans versprochen. Und plötzlich befinden sie sich mitten in einem Netz bitterböser Intrigen…

Mhm. Ich war am Anfang echt begeistert. Richtig, richtig begeistert.

Am Anfang.

Gegen Ende dachte ich mir, irgendwie im falschen Buch gelandet zu sein, fand es aber immer noch sehr, sehr gut. Ehrlich – ich war bisschen angepisst, dass ich so lange auf den zweiten Band warten musste.

Die Zwillinge sind toll – man kann sie förmlich vor sich sehen. Die Parallelwelt der Phönixe ist sehr gut aufgebaut, die Rivalität der Häuser ist klasse – es kam ein wenig GoT-Feeling auf. Nur war der Teenie-Drama-Anteil ein wenig arg hoch – stellenweise.

Es sind gemischte Gefühle, auch wenn die Begeisterung siegt und ich deshalb 4 Sterne vergeben kann.

Pandora und Aspyn sind fassungslos. Gerade noch waren die Zwillinge zumindest fast normale Highschool-Schülerinnen, deren größtes Problem darin bestand, im Schulhof nicht versehentlich in Flammen aufzugehen. Und plötzlich befinden sich die Phönixschwestern mitten im Zentrum des Kampfs um Thron und Macht der Clans ihrer Welt. Vor allem für Aspyn ist es schwer. Sie wurde nicht nur durch Zwang an die große Liebe ihrer Schwester gebunden, sondern ausgerechnet der Mann, für den ihr eigenes Herz schlägt, scheint nun ihren Tod zu wollen. Pandora und Aspyn wird klar: Die Zeit ist gekommen, sich gegen die alten Sitten der Phönixe aufzulehnen…  

Tjoah.

Wo mich Teil 1 begeistert zurückgelassen hat, dachte ich mir bei der Fortsetzung mehrfach „was zur Hölle liest du hier eigentlich?!“. Entweder mein Weltbild hat sich seitdem massiv verändert – ich fand es unglaublich ätzend und anstrengend zu lesen, wie rückständig und stellenweise (auch wenn sie das nicht beabsichtigt haben mag) frauenverachtend das alles war – oder aber ich bin mit den falschen Erwartungen ans Buch gegangen.

Ich war zu 80% nur genervt und vom Verhalten einiger Figuren angewidert. Sie waren oft nicht nachvollziehbar und es ging oft viel zu schnell. Zudem waren die beiden Glaubenskulte (nennen wir es mal so) stark überzogen – ich mag keine plakative Schwarz-Weiß-Malerei.

Leider konnte ich der Fortsetzung nichts abgewinnen und hab’s nur zu Ende gelesen, weil ich bisher noch nie ein Buch abgebrochen habe. Dass das Ende so kam, wie es gekommen ist, war zwar ab dem ersten Drittel abzusehen und bis auf wenige Ausnahmen auch das Einzige, womit ich mich anfreunden konnte, aber … ansonsten war es für mich ein Reinfall.

Allein die beiden Cover sind ein echter Hingucker :/