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Das Buch der Schatten: Verwandlung

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Kurzbeschreibung:

Ich bin Morgan. Ich bin kein normales sechzehnjähriges Mädchen. Ich bin eine Hexe. Die sechzehnjährige Morgan Rowlands ist ein ganz normaler Teenager – bis Cal in ihr Leben tritt. Der atemberaubend attraktive Junge scheint sich ausgerechnet für Morgan zu interessieren, die bisher im Schatten ihrer schönen Freundin Bree stand. Morgan ist sofort fasziniert, denn ein dunkles Geheimnis umgibt Cal: Er ist Gründer eines Hexenzirkels. Bald ist Morgan regelmäßig mit Cal zusammen, entdeckt ihre magischen Kräfte, verliebt sich rettungslos. Doch ihre beste Freundin Bree will Cal für sich – um jeden Preis …

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Also, eigentlich hatte ich das Buch nur aus Langeweile gekauft. Da bin ich ehrlich. Ich wollte mal eine andere Verarbeitung des Themas „Hexen“ bzw „Wicca“ lesen.

Und so stolperte ich über „Das Buch der Schatten“ von Cate Tiernan.

Zunächst sollte man nicht erwarten, dass einem die Grundlagen von Wicca beigebracht wird. Oder man nach Band 1 sowas wie ein Novize ist und sich als Hexe bezeichnen kann. Wicca bildet nur die Grundlage der magischen Kräfte der Protagonisten.

Auch darf hier nicht eine literarische Kost a la Ken Follett erwartet werden 😉 Cate Tiernans “ Buch der Schatten“ ist allerdings auch nicht so seicht und – man möge es mir verzeihen – einfältig geschrieben wie Twilight. Bei Cate Tiernans Schreibstil hatte ich das Gefühl, dass Morgan mir das persönlich erzählt. Locker, leicht, lässig und mit einer ordentlichen Prise Ironie erzählt Tiernan die Geschichte Morgans und lässt uns an deren Leben teilhaben, das mit einem Schlag völlig auf den Kopf gestellt wird.

Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Ich habe mit Morgan gefiebert, gelitten, gelacht und geweint -und mich in ihr wieder erkannt. Allerdings sind 256 Seiten einfach zu schnell durchgelesen 😀

Cate Tiernan ist es gelungen, ihre Charaktere trotz der geringen Seitenspanne (okay, blödes Wort, aber was besseres fällt mir gerade nicht ein) glaubhaft und verdammt realistisch darzustellen. Man hat immer wieder das Gefühl Mitglied des Zirkels zu sein oder zur selben Schule zu gehen. Ich hab selten ein Buch gelesen, dass einen förmlich ins Geschehen reinsaugt und reinzieht. Der Konflikt zwischen Christentum und Wicca, den typischen konservativen Christen und der, in einem inneren Konflikt verstrickten, Morgan, die Wicca nicht abschwören möchte, wird nicht von Klischees überladen, sondern trotz typischer Stereotypen den Ernst der Lage nicht verschleiert und uns Morgans Gefühlschaos hautnah miterleben lässt. So hautnah es als Leser nun einmal geht.

Fazit:

Ich konnte nicht aufhören zu lesen und hab mir direkt die anderen Teile der Reihe gekauft. Irgendwann auch auf Englisch 😛 Morgans Geschichte ist nicht nur faszinierend, sondern auch immer wieder überraschend. Absolute Empfehlung!

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Sonea- Die Königin

51Fz4yziWdL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX342_SY445_CR,0,0,342,445_SH20_OU03_

Kurzbeschreibung:
Sonea, die Schwarze Magierin von Kyralia, ist überglücklich, als ihr Sohn Lorkin von den Sachakanischen Rebellen freigelassen wird. Endlich wird er nach Hause zurückkehren. Aber zuvor verlangt der König von Sachaka, dass der junge Mann alle Informationen preisgibt, die er über die Verräterinnen hat. Doch Lorkin hat sich in eine der Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Der Sachakanische König droht, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu entreißen. Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier und verlässt Kyralia. Sie wird ihren Sohn nicht im Stich lassen – und hofft, dass ihr Eingreifen keinen Krieg auslöst …

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Ich muss sagen, meine Hoffnung, dass der letzte Teil der Triologie noch einmal alles rausreißt, wurde nicht zerstört. Im Gegenteil. Der dritte Band ist endlich wieder auf dem Niveau, das ich von Trudi Canavan gewohnt bin.

Actiongeladen, mit der richtigen Prise Romantik und ENDLICH mehr von Sonea. Lorkins Handlungsstrang wird endlich richtig mit dem seiner Mutter verknüpft, was zur Folge hat, dass ich ihn nicht überblättert habe 😛

Nein, auch so bietet Lorkins Geschichte endlich mal etwas Biss. Den Biss, den nur Soneas Geschichte geboten hat. Dannyls Geschichte ist leider nach wie vor irgendwie zäh. Leider. Aber von ihm bin ich nichts anderes gewohnt.

Leider gibt es hier ein paar Ungereimtheiten: manche Ereignisse passieren viel zu schnell, als dass sie glaubhaft erscheinen. Und manchmal wirken die bekannten – und geliebten – Charaktere sehr hölzern. Man bekommt manchmal den Eindruck Canavan wolle das Werk gar nicht schreiben oder zumindest so schnell wie möglich beenden. Schade. da wäre mehr drin gewesen.

Doch Canavan gleicht diese Schwachstellen mit Witz, Charme und einigen überraschenden Wendungen wieder aus. Dennoch überwiegt das Negative und man beendet das Buch mit dem Gefühl, irgendwie was verpasst zu haben und etwas Unvollständiges vor sich zu haben.

Fazit:

Besser als beide Vorgänger, dennoch stellenweise sehr schwach. Leider kann Canavan auch mit dem Abschlussband der Sonea-Triologie nicht an „Die Gilde der schwarzen Magier“ anknüpfen, was Niveau, Spannung und die Liebe zu ihren Figuren angeht.

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Sonea- Die Heilerin

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Kurzbeschreibung:

Lorkin, der Sohn der schwarzen Magierin Sonea, wurde in Sachaka entführt. Seine Häscher hoffen, von ihm die Kunst der Heilung durch Magie zu erlernen, die in Sachaka unbekannt ist. Lorkin weiß jedoch, dass diese Fähigkeit im Falle eines Krieges einen enormen Vorteil birgt. Er ist fest entschlossen, das Geheimnis zu wahren. Aber dann lernt er Tyvara kennen – und verliebt sich in sie …

Währenddessen verfolgt seine Mutter Sonea in ihrer Heimat Kyralia einen abtrünnigen Magier, der seine Dienste an die Diebesgilde verkauft hat. Doch ein Mord, begangen mit schwarzer Magie, lenkt sie von ihrer Aufgabe ab. Denn es gibt nur zwei Magier, die dazu fähig sind: der Schwarze Magier Kallen, der ein wasserdichtes Alibi hat – und Sonea selbst! Sonea muss alles daran setzen, das Vertrauen der Magiergilde zurückzuerlangen. Denn ohne sie ist Kyralia einem Angriff der Schwarzen Magier von Sachaka hilflos ausgeliefert …

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Ja, obwohl ich Teil 1 echt enttäuschend fand, hab ich mir den zweiten Band zugelegt. In der Hoffnung, dass es besser wird.

Wurde es aber nicht.

Der Schreibstil von Canavan ist nach wie vor flüssig und es liest sich wirklich leicht runter, aber … von Spannung ist halt bei Lorkins Geschichte immer noch nichts zu spüren. Ich fieber immer noch nicht mit ihm mit – nicht einmal, als er sich verliebt.

Soneas Geschichte hingegen kommt endlich in Fahrt und es deutet sich eine neue Liebschaft an 😉 leider kommt Sonea wieder mal viel zu kurz 😛

Auch Soneas Freund, Cery, hat wieder einen eigenen Handlungsstrang, der mit Soneas verknüpft ist. Diese Verknüpfung ist Canavan gelungen. Cerys Geschichte packt einen. Man will ihm und Sonea helfen. Man will ihnen beistehen. Man will Teil ihrer Welt sein.

Danyls Handlungsstrang ist leider wieder einmal langweilig. Aber das kann auch daran liegen, dass er mir zu „politisch“ ist. Die Politik Sachakas und der anderen Länder interessiert mich weniger. Da ist Soneas Abenteuer bezüglich der schwarzen Magierin viel besser 😉

Fazit:

Auch wenn die Reihe den Titel „Sonea“ trägt, kommt Sonea viel zu kurz. Sowohl in Band 1 wie in Band 2. Allerdings hab ich die Hoffnung, dass es im Abschlussb and wenigstens zu einem würdigen Ende kommt. Dennoch ist es enttäuschend, was Canavan mit Sonea gemacht hat, denn ich hab mir ehrlich gesagt mehr von der Fortsetzung erhofft. Drei Sterne vergebe ich nur, weil Canavans Schreibstil gleichbleibend gut ist. Aber für ihren lieblosen Umgang mit ihren Charakteren sollte sie noch einmal genau nachdenken. Das haben Sonea und co nicht verdient.

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