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Zeit für Neues :D

So. Ich habs getan. Lang angedroht, lang drumrum geredet, viel geplant – ich habe den Ausflug ins emotionale Genre gewagt. Ich habe eine Art Liebesroman geschrieben.

Und ja, ich sage, eine Art. Denn sind wir mal ehrlich – Zombies, Tod, Verderben, verdammte Menschheit – easy. Liebe, Hoffnung, Glück – nicht so easy. Aber es hat Spaß gemacht und ich hab einiges gelernt 😀 Natürlich will ich euch das nicht vorenthalten 😀 zumal es auch noch eine Leserunde gibt, für die man sich noch anmelden kann 😉

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Here we go: Kurzbeschreibung:

Als Lena erfährt, dass ihr Vater gestorben ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch als sie sieht, wie sehr ihre Mutter leidet, beschließt sie, dem Tod einen Deal vorzuschlagen: er gibt ihr ihren Vater zurück und bekommt dafür ihr Leben, wobei sie aus der Erinnerung ihrer Familie gelöscht wird. Der Tod erweitert den Pakt. Er gibt Lena ein Jahr Zeit, dafür zu sorgen, dass sich ihre Familie wieder an sie erinnert, dann dürfe sie mit ihren Eltern glücklich leben. Wenn sie es nicht schafft, muss sie den Platz ihres Vaters im Totenreich einnehmen. Lena setzt alles daran, dass sich ihre Liebsten an sie erinnern – doch sie hat die Rechnung ohne ihre Gefühle und den Tod gemacht.

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Ich bin mal gespannt, wie’s ankommt 😀 ein wenig auf den Geschmack gekommen bin ich ja jetzt schon ;D wird wohl nicht bei diesem einen Ausflug bleiben 😉

Von Dingen, die man tun möchte, und Dinge, die man machen will

Also, das Bewerbungsgespräch. Es steht aus, es ist da, es rückt näher – und ich weiß absolut nicht, wie man sich darauf vorbereitet. Mein letztes Bewerbungsgespräch liegt 10 Jahre zurück und scheiterte daran, dass der Job an den Sohn eines Großkunden gings.

Und dieses Mal geht es um ein Volo. Branchenfremd, leider. Aber man nimmt, was man kriegen kann 😛

Das ist ja an sich alles kein Problem, was ein Problem ist, ist die Zeit, das Schicksal, der Zufall. Ich habe mich den Tag vorher alles genau zurecht gelegt. Wann ich losfahre, wie ich losfahre, welche Strecke, was ich anziehe, was ich sage, wie ich mich benehme (in meinem Fall meine unendlich große, dumme Klappe zu halten) und dann … dann lässt mich das männliche Wesen in meiner Wohnung nicht schlafen. Schnarcht, als würde es um sein Leben gehen.

In dieser Nacht dachte ich aktiv über Mord nach. Ehrlich.

Und dann … dann steh ich auf, eine Fliege begeht in meinem Kaffee Selbstmord, ich bin super in der Zeit (mehr oder weniger) und – STEH IM STAU.

Schon mal versucht, hypernervös jemanden anzurufen und ihm zu sagen, dass man nicht zum Bewerbungsgespräch kommt, weil die Leute zu dumm fürs Reißverschlussverfahren sind? Macht riesig Spaß. Nicht. Und das hat mir nicht geholfen, also so gar nicht. Wundert mich immer noch, dass ich keinen Unfall gebaut habe, vor lauter Angst, alles versaut zu haben.

Das Gespräch an sich war ein Spaziergang, was vermutlich an der Chefin der Redaktion lag, die völlig gechillt und entspannt auf mich gewartet hat (in Flip Flops und absolutem Chilleroutfit!). Wenn jedes Bewerbungsgespräch doch nur so einfach wäre!

Aber die eigentliche Schwierigkeit war dann doch wieder mal woanders. Ich habe zum ersten Mal seit acht Jahren einen Urlaub geplant, gebucht, ihr wisst schon. Und genau in die Zeit würde mein Einarbeiten fallen. Das Schicksal ist ein mieses Arschloch.

Allerdings muss man sagen, dass ich hier echt Glück hatte. Wir haben einen Termin gefunden, haben das alles irgendwie hinbekommen und ich bin mal echt gespannt, wie das Einarbeiten abläuft – ich bin noch nie in einer Redaktion eingearbeitet worden (gut, ich habe auch noch nie in einer Redaktion mehr gemacht als Bilder und Kolumnen geschrieben). Aber dieses Hochgefühl, mal was easypeasy erreicht zu haben – so müssen sich Glückskinder fühlen 😀 Ich glaube, ich war schon lange nicht mehr so entspannt und glücklich – trotz Stau, Autopanne und einer Hitze in einem Auto ohne Klimaanlage, die mich fast geschmort hätte.