#Einhornzombieerotiksatire
Romane / 20. März 2018

Tja Leute, was soll ich sagen? Die Idee zu diesem Machwerk hatte ich ja letztes Jahr auf der LBM. Und weil man manchmal echt aufpassen muss, was man so im Scherz sagt … isch es jetzt da. Passend zur LBM 18 gabs dann “Das Einhorn, der Zombie und ich” – meine Zombieeinhornerotiksatire. Und jetzt mal ohne Scheiß – das Buch kam gut an 😀 ich hab am Freitag draus gelesen, auf der Guerillalesung (ich spar mir nen ausführlichen Messebericht, die gibts eh zuhauf und ich bin echt zu faul), und die Leute fanden es geil! Ich auch, und das ist auch neu. Normalerweise bin ich bis zur letzten Sekunde kritisch bis pissed, was meine Werke angeht und find immer was, was ich hätte besser machen können. Hier nicht. Das Cover ist geil, die Geschichte ist geil, die Reaktionen sind geil. Ich bin wahnsinnig auf die Rezis gespannt 😀 Sogar bei der Lesung in Karlsruhe kam die Einhornzombieerotiksatire richtig gut an 😀 und hätte ich mehrere Bücher dabei gehabt – die gingen weg, wie warme Semmeln (oder Weckle). Ich sitz auch schon brav an Ideen für nen zweiten Teil und vielleicht nimmt der Amrûn Verlag die dann auch. Wieder als Messewahnsinn…

Stuttgart 21 – Nadja
Stuttgart '21 / 23. Oktober 2017

Inhalt: Stuttgart 2021 – die Landeshauptstadt ist abgeriegelt. Niemand kommt hinein, niemand kommt heraus, die Einwohner wurden evakuiert. Nur haben nicht alle Stuttgarter die Stadt verlassen. Nadja kämpft sich als Sechsjährige durch die Reihen der Einsatzkräfte und erhält Hilfe von Tobias. Zumindest scheint es im ersten Moment so. Schnell stellt sich für das verängstigte Kind heraus, dass Tobias vielmehr seinem eigenen Vater zu gefallen versucht, wobei er geradezu unfreiwillig den letzten Willen von Nadjas Vater aushebelt und den Initiatoren des Virus in die Karten spielt. Nadja ist jedoch trotz ihres Alters nicht völlig hilflos. __________ Also, bisher war das für mich der schwierigste Teil der Serie. Ich wollte das kleine Mädchen hopps gehen lassen. Ich hatte großartige Pläne, habe meinem inneren Miststück freie Hand gelassen – aber … am Ende … – ja, was :D? Spoiler-Alarm gibt’s jetzt keinen 😉 nur dass ich meine grausame Ader anders ausgelebt hab 😀

Stuttgart 21- Jennie
Stuttgart '21 / 23. Oktober 2017

Inhalt: Stuttgart 2021 – Jennie, Barkeeperin in einem Irish Pub in Tübingen, ist eine der wenigen Überlebenden aus dem Lokal und will mit Sonja, Isabelle und Alex aus der Stadt fliehen. Allerdings trennt sie sich von der Gruppe in der Hoffnung, ihre Familie zu finden. Im Gegensatz zu Isabelle wird sie aber nicht infiziert, sondern fällt einem Forscher in die Hände, der sie aufnimmt und ihr scheinbar helfen will. Doch ist er der Mensch, der er zu sein vorgibt? ____ Was soll ich schon groß sagen :D? Mir macht meine Zombie-Reihe halt echt Spaß 😀 und ich bin echt gespannt, wie euch die einzelnen Figuren gefallen und wer am Ende euer Liebling ist 😉 ich mein, es kommen 10 Bände auf euch zu 😀 da wird doch wohl eine meiner starken Damen überzeugen 😉

Isabelle
Stuttgart '21 / 13. Oktober 2016

»Du hast gesagt, in Stuttgart hat es angefangen?«, fragte Isabelle. Sonja nickte. Alex war ihr über den Rückspiegel hinweg einen seltsamen Blick zu. Isabelle biss sich auf die Unterlippe. Ihr Mann wollte heute nach Vaihingen. Vielleicht hatte Nadja ihn aber doch dazu überreden können, mit ihr im botanischen Garten zu picknicken. Zumindest hoffe Isabelle, nach allem, was im Pub geschehen war, dass ihre kleine Tochter erfolgreich gewesen war. Falls nicht, würde ihr keine andere Wahl bleiben, als … »Dann sollten wir nach Stuttgart gehen. Irgendwie. Und die Wahrheit ans Licht bringen.« Und mir die Möglichkeit geben, nach meiner Familie zu schauen. »Du meinst, wir brechen in das Labor ein und besorgen die Forschungsunterlagen?« Sonja klang skeptisch und Isabelle konnte mühelos heraushören, dass ihr dieser Gedanke nicht gefiel. »Eigentlich keine schlechte Idee. Aber wie sollen wir da reinkommen? Wie sollen wir das Labor überhaupt finden?« Isabelle unterdrückte ein genervtes Stöhnen. Es war nur natürlich, dass Sonja ihren Vorschlag hinterfragte, sie selbst würde ja nicht anders handeln, aber sie hatte jetzt bei Weitem andere Sorgen, als gegen Sonjas Skepsis anzukämpfen. Doch sie würde anders nicht weiterkommen. Fieberhaft überlegte sie sich eine Antwort, als sie unerwartete Hilfe bekam. »Das sollte kein Problem sein«,…

Sonja
Stuttgart '21 / 13. Oktober 2016

Das grelle Neonlicht und die vielen verschiedenen Gerüche der neuartigen Lebensmittel, die vorgestellt wurden, vermischten sich zu einer eigenwilligen Komposition, die ihr in der Nase stach. Sonja kniff die Augen zusammen und versuchte, möglichst flach und durch den Mund zu atmen. Hätte sie Sarah nicht versprochen, sie auf die Intergastra zu begleiten, wäre ihr das alles erspart geblieben und sie hätte sich einen schönen Tag mit ihrem Freund machen können. Aber nein, um den Pub attraktiver zu gestalten und mehr Gäste anzulocken, war sie mit Sarah auf die Gastronomie-Messe gegangen, da neue, vegane Gerichte entdecken und die steigende Nachfrage bedienen wollte. Sonja schüttelte den Kopf. Bisher hatten sie nichts Interessantes oder ansatzweise Essbares gefunden. Zumindest nichts, was sie den Gästen persönlich vorgesetzt hätte. »Da! Schau mal!« Sarah griff nach ihrem Arm und deutete wild auf einen Stand, an dem sich eine beachtliche Menschenmenge versammelt hatte. »Lass uns mal da rüber gehen. Eine ganze Theke voll von veganem Fleisch. Das muss ich sehen!« Sonja verdrehte die Augen. Es handelte sich wahrscheinlich sowieso nur um eine Art Tofu mit Schweinefleischgeschmack, also nichts Weltbewegendes. Aber Sarah zwängte sich bereits durch die Menschenmengen hindurch und schubste sie erbarmungslos zur Seite, weswegen ihr nichts anderes…

Lea
Stuttgart '21 / 13. Oktober 2016

Blut lief in einem dünnen Rinnsal ihren Arm hinunter. Sie tastete ihre Schulter ab, suchte die Stelle, an der das Blut herausfloss. Zwar blutete die Wunde über ihrem Schlüsselbein, aber offensichtlich war es nur eine kleine Fleischwunde. Warum hatte sie auch mit aller Macht versucht, über den Maschendrahtzaun zu klettern? Nur weil der Weg kürzer war und an den Militärstationen vorbeiführte? An den Sicherheitskontrollen und Überwachungstürmen? Sie fluchte – und hätte sich am liebsten im selben Moment dafür geohrfeigt. Eigentlich sollte sie es besser wissen: Ein falscher Laut, eine falsche Bewegung und sie würden sie finden. Sie jagen. Sie verfolgen. Sie fressen. Lea dachte oft an die Zeit, als die Welt noch in Ordnung gewesen war. Als ihr Vater noch lebte und ihr den Weg wies. Ihr zeigte, wo sie sich verstecken konnte. Doch das war schon lange vorbei. Er war tot. War ihnen zum Opfer gefallen. Hatte es getan, um Lea zu schützen. Gestorben, weil sie unbedingt in der Staatsgalerie übernachten wollte. Sie ein letztes Mal sehen wollte, bevor die Zone geschlossen wurde. Ein schlurfendes Geräusch, ließ sie herumfahren. Reglos verharrte sie, lauschte. Lea hielt den Atem an, zog aus der zerschlissenen Umhängetasche ihren Schutzumhang hervor und warf ihn…