Warten auf Antwort – Geduld ist eine Tugend, aber nicht eine der meinen

13. Oktober 2016

Okay, ich habe sie abgeschickt. Elf Bewerbungen und bei drei wäre ich echt traurig, wenn’s nicht klappen würde.

Jetzt heißt es warten – und es gibt nichts Schlimmeres; abgesehen von einem 2000 Wort-Text über Juwelierseide. Ich hasse es, zu warten. Egal, in welcher Situation. Meistens bekommt man nicht einmal eine Absage und checkt Tag ein, Tag aus die Emails und hofft auf Antwort, die nicht kommt. Daher muss Ablenkung her. Reden wir über Meilensteine.

Meine Meilensteine, die ich noch erreichen will, sind recht überschaubar. Und keiner hat mit der großen Liebe, Heirat oder anderem Käse zu tun. Aktuell sieht es so aus:

  • nach acht Jahren mal wieder Urlaub machen
  • mein aktuelles Buch fertig schreiben und die bisher dreimal verschobene Deadline einhalten
  • meine verkackte Bachelorarbeit schreiben
  • endlich eine größere Wohnung finden oder meiner Nachbarin Trompete spielen beibringen
  • einen Erwachsenenjob bekommen und ein festes Mitglied der Erwachsenenwelt werden
  • mit einem Psychologen über die vielen Ehen meiner Eltern sprechen  und analysieren, wie sehr mich das beeinträchtigt
  • russisch lernen, damit mir das keiner mehr bei einer Bewerbung vorwerfen kann

 

Wie sieht’s denn bei euch aus?